Neues Ladegerät: ISDT 608AC

Vielleicht hat der ein oder andere es schon gesehen: Wir haben seit Anfang des Jahres ein neues Ladegerät in der Liste. ISDT empfehlen wir ja schon seit Jahren und ich habe auch persönlich schon lange nur noch ISDT Lader im Einsatz. Das liegt vor allem dadran das ISDT ein Hersteller ist der die Balance zwischen Kosten und Qualität immer sehr gut gewählt hat. Bisher haben wir die Q6 Serie an Ladern empfohlen, diese sind zwar sehr klein und kompakt haben jedoch ein Problem: Sie funktionieren ausschliesslich mit Gleichstrom – es ist also ein extra Netzteil nötig um die an deutschen Steckdosen zu betreiben. Das hat immer wieder für Verwirrung bei euch gesorgt, ihr habt dann teilweise vergessen ein Netzteil mitzubestellen, habt ein zu schwaches verwendet oder hattet Probleme mit der Verbindung zwischen Lader und Netzteil.

Deswegen ist es besonders erfreulich das es von ISDT nun eine preiswerte Lösung inklusive passendem Wechselstromnetzteil gibt. Beim 608AC ist ein passendes Netzteil direkt an den Lader drangesteckt so dass er sich direkt an Steckdosen verwenden lässt. Das hat zwar „nur“ 50 Watt  – aber das reicht bequem um einen Lipo in allen gängigen Größen für FPV Drohnen aufzuladen. Und wem das nicht reicht nimmt das Netzteil einfach ab und hat dann die Möglichkeit mit bis zu 200 Watt zu laden – entsprechend potentes anderes Netzteil, Car-Adapter oder Feldladeakku vorausgesetzt. 200 Watt reichen zum Beispiel um 4 1050mah 6S Lipos parallel zu laden.

Den ISDT 608AC gibt es am besten bei Banggood.com zu bestellen, er kostet um die 50 EUR.

Von |2020-03-10T10:48:04+00:00März 10th, 2020|Uncategorized|0 Kommentare

Betaflight 4.1 Current Sensor kalibrieren

Ich lasse mir im OSD gerne die Werte des aktuellen Strom (Current) und der bisher verbrauchten Ampere (mah) anzeigen. Somit weiss ich wirklich genau wieviel Strom ich schon aus der Batterie entnommen habe und dank dem Current wert bekomme ich einen guten Eindruck wie Effizient mein Quad gerade fliegt. Damit diese Werte so genau wie möglich sind macht es Sinn einmalig den Sensor im FC/ESC zu kalibrieren. Das geht relativ einfach und dauert nicht lange. Wie ihr vorgehen müsst erkläre ich euch hier.

Im Betaflight Configurator müsst ihr unter „Power & Battery“ beim Amperage meter den Scale Wert anpassen. Ab Werk steht da meistens schon einer drin. Wie kommen wir jetzt zu dem neuen Wert? Nun das ist ganz einfach. Den kann man errechnen dazu brauchen wir drei Werte:

  1. Fliegt einen vollen Lipo mit dem Quad bis zu Ladeschlussspannung (v) und notiert auch den mAh Wert den das OSD anzeigt. Das ist Wert A.
  2. Ladet diesen Lipo mit dem Ladegerät im Balancemode mit 1C wieder voll und notiert euch die geladenen mAh – das ist Wert B.
  3. Wert C ist die Zahl die aktuell in eurem Betaflight Configurator bei Scale eingetragen ist.

Nun könnt ihr mit der Formel (A/B)*C = [neuer Wert] den neuen Wert für das Feld Scale ausrechnen und habt ab sofort verlässliche Werte im OSD.

 

Von |2020-02-19T20:13:30+00:00Februar 22nd, 2020|Technik|1 Kommentar

RPM Filter auf Betaflight 4.1 aktivieren

Wenige Betaflight Features sind so gut wie die RPM-basierenden dynamischen Filter. Diese sorgen wirklich mit ein paar einfachen Schritten schon dafür das euer Quad perfekt fliegt und deswegen möchte ich euch hier erklären wie ihr die RPM Filter auf eurem Quad aktivieren könnt. RPM Filter heisst das ganze übrigens weil die Drehzahl der Motoren (Rounds per Minute) digital an die Flugsteuerung zurückgemeldet wird und Betaflight damit sehr gut das Gyroskopsignal Filtern kann.

Pro Tip: Das funktioniert nicht nur auf 5″ Freestyle oder Race Copter sondern ebenso auf kleineren 3″ Cinewhoops/Toothpicks oder sogar Tinywhoops.

Dieses Tutorial geht davon aus das ihr die aktuellste Version von Betaflight 4.1 schon installiert habt. Das könnt ihr einfach mit dem Betaflight Configurator erledigen.

Schritt 1 – Vorbereiten des ESCs

Im ersten Schritt müsst ihr euren ESC für Bi-Directional DSHOT vorbereiten. Das ist nötigt damit der ESC die Motordrehzahl in Zukunft an den FC berichten kann. Dafür müsst ihr erstmal rausfinden ob ihr BLHeli_S oder BLHeli32 ESCs in eurem Quad habt. Am einfachsten sehr ihr das wenn ihr die technischen Daten eures ESCs checkt. Die Vorgehensweise unterscheidet sich, deswegen führe ich das hier in 2 getrennten Sektionen auf. Ihr müsst nur die Schritte durchführen die unter Euren jeweiligen ESC-Typ stehen und könnt dann direkt zu Schritt 2 springen.

Anleitung für BLHeli32 ESCs

Perfekt, Eure ESCs können Bi-Directional DSHOT ab „Werk“ und mit der offiziellen Software. Trotzdem solltet ihr den ESCs ein Firmwareupdate gönnen. Keine Sorge das ist kostenlos und über die BLHeli32 Suite von jedem Betriebssystem aus (Win/Mac/Linux) möglich. Den entsprechenden Download findet ihr hier.

Über den „Flash BLHeli“ Button könnt ihr ganz einfach die aktuellste Version aufspielen und dann direkt zu Schritt 2 weitergehen.

Anleitung für BLHeli_S ESCs

Mit BLHeli_S ESCs ist es ebenfalls möglich die RPM Filter zu nutzen, allerdings muss man eine Dritthersteller Firmware dafür aufspielen. Die Originalfirmware unterstützt das Feature leider nicht. Dafür müssen wir uns als erstes den BLHeli Configurator runterladen. Den findet ihr hier (ebenfalls für Win/Mac/Linux verfügbar). Mit dem müssen wir uns erstmal mit unserem ESC verbinden um zu sehen was wir genau für ein Modell haben.

Die Buchstaben am Anfang benötigen wir (hier O_H_5) um unter dieser Adresse die richtige Variante der Dritthersteller Firmware JazzMaverick herunter zuladen. Wählt dort bitte genau das HexFile aus welches die selben Anfangsbuchstaben trägt wie eure ESCs und flasht das dann über die manuelle Flash Funktion auf die ESCs. Fertig, ihr könnt jetzt direkt zu Schritt 2 gehen!

ProTip: Es gibt eine weitere Dritthersteller Software für BLHeli_S ESCs die ebenfalls RPM Filter unterstützt. Allerdings kostet die Lizenzgebühren, kommt dafür aber auch etwas schicker mit eigenem Configurator daher der auch automatisch die richtige Variante flasht. Die Software heisst JESC und lässt sich hier laden, es kostet pro Quad etwa $5.

Schritt 2 – Einstellungen in Betaflight

Im zweiten Schritt müssen wir noch ein paar Einstellungen in Betaflight vornehmen damit die RPM Filter auch aktiv sind und optimal genutzt werden. Als erstes müssen wir in den Configuration Tab. Dort folgende Einstellungen zu machen:

  • Motor Protokoll auf DSHOT 300
  • Bidirectional DShot auf on
  • Gyro update frequency und PID LOO auf  4khz/4khz

Erläuterung: Bei den RPM Filtern ist es notwendig das der Feedback Loop möglichst genau und exakt läuft, daher stellen wir ihn auf DSHOT 300 und 4khz/4khz – da läuft der auch F4 Prozessoren am Besten. Wenn ihr einen F7 habt könnt ihr mit den Werten theoretisch höher gehen, praktisch besser wird dadurch aber eher nichts.

Jetzt könnt ihr schonmal einen kleinen Testflug wagen und mal sehen ob alles läuft und schon ein Unterschied feststellbar ist. Wenn alles soweit passt, weiter zu Schritt 3.

Schritt 3 – Dynamischen Filter anpassen

Damit wir in den vollen Genuss der RPM Filter kommen sollten wir die Settings für den dynamic Filter in Betaflight anpassen, das geht wir folgt. Wir gehen nochmal in den Betaflight Configurator und machen ein paar Anpassungen unter PID Tuning -> Filter Settings:

  • Dynamic Notch Filter Range auf LOW
  • Width Percent auf 0
  • Q auf 250
  • Min Hz auf 100

Das nimmt den normalen Notch Filter soweit zurück das unser RPM Filter seine volle Wirkung entfalten kann.

Jetzt habt ihr es geschafft und könnt fliegen gehen. Achtet bitte bei den ersten Flügen darauf ob die Motoren zu heiss werden im Flug. Es ist okay wenn sie etwas warm sind, aber falls sie so heiss werden das ihr sie nicht mehr anfassen könnt müsst ihr die Settings aus Schritt 3 erstmal wieder zurück nehmen.

Viel Spass mit dem RPM Filter. Wenn euch der Beitrag gefallen hat lasst ruhig mal einen Kommentar hier.

Von |2020-02-19T16:31:23+00:00Februar 19th, 2020|Technik, Uncategorized|0 Kommentare

Neue Top FPV Brille: Fatshark Dominator HDO2

Lange war es ruhig auf dem FPV-Brillen Markt und jetzt kommt die Fatshark HDO2 anscheinend auf dem Markt noch bevor Orqa so richtig loslegen kann. Die komplette Bedienungsanleitung ist Online schon zu finden, es wird momentan davon ausgegangen das die HDO2 gegen Ende November bei den Händlern eintrifft und um die 600 EUR kosten wird. Was ist neu? Endlich große OLEDs! Die beiden 0.5″ Sony OLEDs sind mit 1280×960 auch für die HD Zukunft gerüstet -es sind übrigens genau die selben Panels wie in der Orqa FPV.One. Zudem gibts eine komplett neue Optik mit Focus Adjustment und endlich einen Power Button.

Ansonsten sieht es mit den Innovationen sehr spärlich aus. Es wird leider keinen High Quality DVR wie bei der Orqa geben und auch die anderen Orqa Features wie eingebauten Headtracker, Smartphone connectivity, OTA-Upgrades usw sucht man vergeblich.

Trotzdem wird es sicher viele Fatshark Fans geben die sich hier freuen endlich auch große OLED Screens zur Verfügung zu haben.

Kaufen könnt ihr die HDO 2 am günstigsten bei Banggood:

FatShark Dominator HDO 2 1280×960 OLED Display (ca 430 EUR )

Bitte nutzt Coupons um auf den Preis zu kommen, aktuell bester Coupon ist ‚c5d300‘ – dann landet ihr bei 417 EUR – das klappt aber nur über die App. Bitte nutzt auch auf jedenfall Priority Direct oder PDM als Versandart. Nur dann kommt die Brille ohne zusätzliche Kosten, Steuern oder Gebühren einfach per DHL bei euch an.

Von |2019-11-02T12:09:32+00:00Oktober 29th, 2019|Uncategorized|0 Kommentare

Betaflight 4.1 – soll ich upgraden?

Ich habe mir die letzten paar Tage mal Betaflight 4.1 angeschaut und viele Fragen mich auch ob ein Upgrade lohnt. Und selten konnte ich klarer sagen: Nein, wartet mal lieber ab. Gerade für den Toothpick Bereich ist es noch schwierig weil es zwar Firmware Files für die Boards gibt, aber stellenweise noch keine korrekten Board Definition Files. Und falls ihr eine etwas exotisch VTX habt könnt ihr eventuell noch nicht mal smart audio nutzen da es für jede VTX erstmal einen VTX Lookup Table geben muss. Es wird tatsächlich immer komplizierter mit Betaflight..

Von |2019-10-24T07:36:06+00:00Oktober 24th, 2019|Uncategorized|0 Kommentare

6S Lipos für Freestyle – Übersicht

Aus gegebenem Anlass habe ich mal eine Übersicht erstellt welche 6S Lipos momentan in Deutschland gut zu bekommen sind – mit Preis und Gewicht, denn das ist ja nicht ganz unwichtig. Freestyle Lipos gehen bei mir bis 200g Gewicht, darüber sind es meistens 1300er und die sind dann eher für Racing geeignet. Bisher habe ich die Tattu R-Line 1050mah im Einsatz und die mylipos. Mit beiden bin ich eigentlich sehr zufrieden – trotzdem wollte ich mich mal umschauen was es so gibt. Ohne großen Kommentar, hier die Tabelle:

 

Marke mah Gewicht Preis Link
Gaoneng 1000 187g $27 BG
Tattu R-Line 1050 172g $37 BG
Gaoneng 1100 196 $38 BG
Gaoneng 1050 177 $27 BG
mylipo 1000 191 31 EUR mylipo.de
ovonic 1000 172 29 EUR Amazon
Thunderpower 1100 175 £39 droneislife
TBS 1000 190 $29 TBS
Rhino 1000 197 13 EUR HobbyKing
Turnigy 1000 182 22 EUR HobbyKing

HobbyKing prahlt natürlich mit dem Preis, die Rhinos sind schon länger zu dem Kurs zu haben und ich kenne auch Leute die damit sehr zufrieden sind. Wem es also alleine auf den Preis ankommt findet hier bestimmt das Richtige. Mir persönlich sind Sie etwas zu schwer.

All Around Sieger ist in meinen Augen Gaoneng mit den 1050mah 6S. Sie bieten den besten Schnittpunkt zwischen Leistung, Preis und Gewicht. Ovonic muss man sich sicher auch mal ansehen, da habe ich bisher nur über die 4S Lipos positives gehört. Hier fallen sie mit einem guten Preis, niedrigem Gewicht und natürlich auch mit guter Verfügbarkeit auf – denn zu dem Preis sind sie aus Deutschland per amazon prime verfügbar.

Was fliegt ihr? Habt ihr Erfahrungen mit einigen der verlinkten Lipos? Habe ich was übersehen? Lasst ruhig einen Kommentar da.

Von |2019-10-13T18:46:53+00:00Oktober 13th, 2019|Uncategorized|4 Kommentare

iFlight Nazgul5 – richtig gute Ready-to-Fly FPV Drohne

Normalerweise sind wir hier ja große Verfechter des selber Bauens. Unsere Einkaufsliste inkl. der Bauanleitung hilft euch dabei schon seit langem. Warum habe ich das immer so gemacht? Weil es bisher einfach nichts Fertiges gab was alle meine „Ansprüche“ abgedeckt hat. Entweder waren Ready-to-Fly (RTF) – also fertig aufgebaute Quads – bisher zu teuer oder sie hatten eklatante Nachteile wie veraltete Elektronik oder einfach eine schlechte Kamera. Das liegt daran das die chinesischen Firmen halt oft gut dadrin sind Teile zu beschaffen aber eben selber dort keiner fliegt.

Bei iFlight scheint das anders zu sein, die haben zumindest jemanden der Sie berät was sowas angeht und sie hören da auch drauf. Der Nazgul5 ist ein ausgesprochen guter RTF-Quad. Die Qualität der verbauten Komponenten stimmt einfach durchgehend. Die Motoren tragen das hauseigene XING Label, zwar in der „Eco“ Version – aber selbst die hat überall sehr gute Reviews bekommen. Die Elektrik im Stack ist ebenfalls von iFlight und sehr robust und technisch auf der Höhe (6S fähig, BLHeli_S/F4). Selbst Kamera, Videosender und Antenne sind absolut brauchbar und der Frame macht ebenfalls einen sehr guten Eindruck. Und selbst wenn man was kaputt geht: Es gibt Ersatzteile und die Komponenten sind alle Standart und können gegen viele andere am Markt verfügbaren getauscht werden.

Mit Coupons ist der Nazgul5 in der 6S Variante für rund 150 EUR zu haben, wohlgemerkt fertig aufgebaut und mit FrSky Receiver und da muss ich leider sagen: Einen so guten Quad für so wenig Geld kann man aktuell echt nicht selber bauen. Daher – solange es den in der Variante so gibt – meine vollste Empfehlung.

Bezüglich Fernbedienung, FPV Brille, Lipos und Lader könnt ihr natürlich trotzdem gerne weiter in die Einkaufsliste schauen.

Den Nazgul5 bestellt ihr am Besten hier:

iFlight Nazgul5 227mm 6S 5 Inch FPV Racing Drone BNF/PNP ca 150 EUR 

Aktueller Coupon: BGNZG5, BGNazgul5 oder auf unserer Coupon Seite.

Von |2019-09-27T06:13:19+00:00September 25th, 2019|Uncategorized|0 Kommentare

DJI Digital FPV System – lohnt es sich und wo am besten kaufen?

Was hat DJI denn da bitte für einen Knaller von der Leine gelassen? Egal ob ihr Anfänger oder Profi seit, dieses System gehört ab sofort auf Euren Radar und muss seine Beachtung finden denn technisch hat DJI da eine richtige Rakete gezündet. Eins vorneweg: Für professionelle Racer oder Freestyle Piloten die Ihr Equipment immer am Limit betreiben eignet sich das System leider noch nicht. Hier ist es dann doch noch nicht ausgereift genug, besondern die schwankenden Latenz-Zeiten, die nicht 100% perfekte Brille und die doch etwas große Air Unit machen dem Profi Lager noch zu schaffen.

Aber für den Freizeit und Entspannungsflieger kann mit dem System schon jetzt ein absoluter Traum in Erfüllung gehen. Ihr habt mit diesem System die Möglichkeit eure Flüge in guter HD Qualität aufzuzeichnen und vor allem geniesst ihr schon während des Fluges ein latenzarmes HD Bild direkt live aus der Drohne in eurer Brille. Vorsicht: Wer das einmal gesehen hat will nicht mehr so schnell davon weg 😉

Was benötige ich zum Einstieg?

Natürlich brauch ihr auch noch eine Drohne – ich empfehle hier natürlich gerne unsere hauseigene Rezeptur. Die ist Einsteigerfreundlich und der verwendete Rahmen hat genug Platz um die doch etwas größere DJI Air Unit unter zu bringen. Zumal unser Build das Budget schont, das könnte ja durch den Erwerb des DJI Systems schon etwas gelitten haben. Auf eine analoge Kamera und den analogen FPV Sender könntet ihr zwar theoretisch verzichten, ich würde die Komponenten allerdings doch immer mitbestellen, man weiss ja nie – haben ist besser als brauchen und so teuer sind sie ja nicht.

Welches Set ist das richtige für mich?

Das DJI Digital FPV System wird in 2 Varianten angeboten. Einmal als „FPV Experience“ System mit nur der Brille und 2 Air Units und einmal als „Fly More“ Combo mit Brille, einer Air Unit und einer Fernsteuerung. Die Sinnhaftigkeit der Bezeichnungen lasse ich hier mal aussen vor, leider nutzt auch nicht jeder Händler die selben Bezeichnungen – es sind aber immer die beiden Pakete egal wo Sie angeboten werden. Natürlich gibts alle Teile auch einzeln, wenn man also z.b. das Paket ohne Fernsteuerung erworben hat kann man diese später problemlos nachkaufen und auch die Air Units lassen sich natürlich nachkaufen. Mit welchem Set sollte man also starten? Ich finde es ist relativ einfach:

Neu in FPV und Drohnen? Du hast noch keine Fernsteuerung? Super dann kauf dir das Fly More Set mit DJI Fernsteuerung. Du bekommst hier gleich eine anständige Fernsteuerung und einen stabilen Control-link mit dazu. Ganz einfach, da hast du gleich alles und machst nichts falsch.

Du fliegst bereits? Hast mehrere Copter und schon eine Funke? Super, bleib bei deinem Fernsteuerungssystem und kauf dir das FPV Experience Set. Da hast du gleich 2 Air Units mit dabei und sogar noch etwas gespart.

Wo kann ich das DJI FPV System kaufen?

Es gibt eigentlich nur 2 sinnvolle Orte wo Ihr euch das DJI System bestellen solltet. Das ist erstmal natürlich der offizielle DJI Online Shop. Dort zahlt ihr zwar den „Listenpreis“ bekommt es dafür aber schnell und einfach direkt nach Hause geliefert und habt auch DJI als Support Ansprechpartner. Folgende Angebote gibt es dort:

DJI FPV Experience Combo (Brille +  2 Air Units) 879 EUR 

DJI FPV Fly More Combo (Brille + 1 Air Unit + Remote) 999 EUR

Richtig sparen kann man beim Kauf über Banggood – wenn man hier die Versandart „PDM“ wählt kommen dir Produkte auch ganz normal mit DHL zuhause in Deutschland an – ohne Zoll oder Gebühren. Allerdings muss man etwa 2 Wochen Wartezeit einplanen. Dort gibts folgende Angebote:

DJI Digital FPV System (Brille + 2 Air Units) ca 642 EUR

DJI Digital FPV System (Brille + 1 Air Unit + Remote) ca 729 EUR

Für beide Angebote muss der Coupon Code „BGBCFPV“ genutzt werden. Ihr seht, die Ersparnis über Banggood ist schon erheblich. Ich habe da schon viel bestellt und noch nie Probleme gehabt, auch der Support dort ist sehr gut.

Von |2019-08-08T13:14:10+00:00August 8th, 2019|Allgemein|2 Kommentare

Bester Whoop mit HD Video? URUAV UR85HD

Ich habe ein gemischtes Verhältnis zu den Whoops mit HD Kamera an Board. Leider fliegen sie nicht so gut wie die ohne, das Gewicht ist einfach zu hoch – auf der anderen Seite liefern die heutigen HD Kameras wie die hier verbaute Caddx Turtle V2 schon ein sehr schönes Videobild. Man kann also sagen das diese Klasse durchaus Ihre Berechtigung hat. Immerhin kann man damit aus der Luft tolle Aufnahmen machen ohne wirklich Aufsehen zu erregen oder jemanden zu Gefährden. Welcher ist aber jetzt der Beste? In den vergangenen Monaten sind hier so einige davon „vorbeigekommen“ , der URUAV UR85HD hat für mich aber das rundeste Bild aus Qualität, Funktion und Preis abgegeben. Daher ist er meine sbsolute Empfehlung in dieser Klasse.

Warum nicht BetaFPV oder Mobula HD? Ich denke das 110X Motoren, 3S Lipo und 85mm Motorabstand in dieser Kategorie Pflicht sind, um den Quad auch bei leichter Brise oder etwas grösserer Höhe stabil in der Luft halten zu können. Das gibts natürlich auch von BetaFPV – da liegen wir aber mit dem Preis über 200 EUR und da hört für mich der Spass auf. Zumal wir  – ehrlich gesagt – hier im URUAV die selbe China-Technik vorfinden.

Beim URUAV stimmt einfach alles, die Qualität des Frames oder super, das Canopy ist durchdacht und stabil, wir haben eine 200mw fähige VTX an Board, gute Propeller und anständig verarbeitete Motoren – schliesslich wollen wir möglichst wenig Vibrationen im Quad haben um ein sauberes Videobild zu bekommen.

Einziger Kritikpunkt am Gerät: Ab Werk ist ein relativ altes Betaflight installiert. Ich empfehle euch dringend die neueste BF Version zu flashen. Leider taugen die alten Settings nicht mehr, ich habe hier für euch ideale Filter Settings und PIDs in einem CLI-Diff – das könnt ihr einfach einspielen und habt einen gut fliegenden Quad.

Hier noch ein Video mit HD Aufnahmen.

Den URUAV UR85HD bekommt ihr für ca 130 EUR bei Banggood.

 

Von |2019-08-08T09:57:41+00:00Juli 10th, 2019|Allgemein|0 Kommentare

Eachine Trashcan vs Mobula 7 vs Beta75 Pro 2

Brushless Whoops sind mittlerweile ein echter Trend geworden. Kein Wunder, kosten Sie doch wenig – kommen meistens komplett Einsatzfähig und bieten doch eine vollständige FPV Erfahrung. Die neusten Modell mit 2S Unterstützung haben auch genug Power um richtig Spass zu machen und auch etwas aufwendiger Manöver zuzulassen. Ich habe mir einige Modell angesehen und den letzten Monaten und kann euch einen mittlerweile wirklich empfehlen, und das ist der Eachine Trashcan – trotz dem etwas merkwürdigen Namen 😉 Warum gerade dieser? Er hat einfach alles rund um perfekt, denn bei den meisten anderen ist mindestens eine Sache nicht so gut.

Gerne möchte ich euch auch erklären was mir an den anderen, bisher getesteten, nicht so gefallen hat:

BetaFPV

Mit dem 75X und 65X hat BetaFPV das Genre letztes Jahr eingeläutet. Die beiden Modelle waren noch sehr schwer, da sie noch mit 2 separaten Platinen gearbeitete haben (FC + ESC) daher hatten sie mit den Flugeigenschaften einige Probleme. Die neuen Modelle Pro2 75 und 65 machen es da schon besser, BetaFPV hat dort einen super All-in-One Controller am Start und wirklich sehr gute Motoren. Der Frame ist ebenfalls einer der Besten. Leider kommt der Pro2 75 mit einer sehr sehr schlechten Kamera daher, sonst wäre er mein Favorit.

HappyModel

Der Mobula 7 war wirklich unheimlich populär in den letzten Monaten, mit Recht – es ist im Prinzip ein guter Quad. Leider sind die Motoren nicht perfekt, sie haben etwas mehr kv als nötig – damit der M7 auch mit 1S geflogen werden kann. Das macht aber praktisch niemand und so kann er im 2S Betrieb nicht ganz ausdrehen. Die Kamera vom Mobula 7 ist okay aber auch kein Highlight und der Frame ist leider in der dritten Version immer noch sehr instabil.

Eachine

Kommen wir zum Eachine Trashcan. Er checkt wirklich alle Boxen, tolle Motoren, sehr gute Markenkamera (EOS2), super stabiles Kunststoff im Frame und Canopy und den Videosender kann man sogar noch auf 200mw „hochdrehen“. Es gibt wirklich absolut nichts auszusetzen am Eachine Trashcan und deswegen empfehle ich ihn gerne an Anfänger und Leute die einfach nur fliegen wollen ohne viel zu basteln.

Der Trashcan wird sogar noch ein einer tollen Transportverpackung geliefert. Es liegt ein einfacher USB Charger dabei und 3 Lipos. Die sind nicht schlecht, auf die Dauer empfehle ich euch allerdings die 1S 300Mah Lipos von mylipo.de – das ist wirklich eine ganz andere Qualität. Wenn das PowerWhoop fliegen euer Hobby werden soll empfehle ich Euch auch dringend einen anständigen Lader zu kaufen, wie diesen hier.

Kann man mit dem Trashcan direkt loslegen? Im Prinzip schon. Das Binden mit der Funke ist im Handbuch gut erklärt und die Betaflight Version auf dem Trashcan kommt auch relativ aktuell daher und ist Grösstenteils sinnvoll vor eingestellt. Es gibt jedoch 3 kleine Veränderungen die ich jedem empfehle anzupassen und zwar sind das im einzelnen folgende Settings – beiden finden sich im Configuration Tab des Betaflight Configurators.

Unter ESC/Motor Features einmal den Haken bei „Motor Stop“ rausnehmen.

 

Und bei „Other Features“ bitte einmal AIRMODE, ANTI_GRAVITY und DYNAMIC_FILTER aktivieren. Das gehört heutzutage eigentlich zu einem modernen Betaflight Setup dazu und tut eigentlich jedem Quad gut. Warum Eachine das ab Werk nicht aktiviert ist mir nicht klar, es tut dem kleinen jedenfalls sehr gut.

Gegebenenfalls solltet ihr dann noch eure Rates einstellen – die bestimmen darüber wie sensible der Quad auf eure Eingaben von der Fernbedienung reagiert. Ich fliege auf den kleinen Powerwhoops übrigens genau die selben Einstellungen wie auf meinen großen Quads. Wer damit noch keinerlei Erfahrungen hat belässt es einfach bei den Standart Einstellungen, diese sind relativ gutmütig und für Anfänger prima zu nutzen.

Ihr bekommt den Eachine Trashcan über Banggood für etwa 85 EUR.

Von |2019-04-22T20:56:18+00:00April 22nd, 2019|Allgemein|0 Kommentare