Matek 5.8G VTX-HV und EWRF e7086TM3 VTX: 2 neue mit Smartaudio

Endlich haben die Chinesen den Vorteil einer fernbedienbaren VTX erkannt und es sind gleich 2 neue Modelle verfügbar die sich durch Betaflight/Kiss/Raceflight fernsteuern lassen.

Matek 5.8G 40CH 25/200/500mW switchable Video Transmitter

Matek ist ja schon durch qualitativ hochwertige PDB-Boards sehr bekannt und steigt nun auch in den VTX Markt ein. Diese hier verträgt direkten Lipo-Strom, kann die Kamera mit 5v versorgen und lässt sich über Tasten zwischen 25/200 und 500mw umschalten. Alle notwendigen Kanäle unterstützt Sie natürlich auch. Tolles Gimmick: Sie ist halb so gross wie ein FC und lässt sich daher auch oben im Stack montieren. Und natürlich ist sie per Smartaudio vom FC fernsteuerbar. Im Lieferumfang befindet sich eine Linearantenne und ein SMA-Pigtail. Hier bekommt ihr die VTX:

Matek 5.8G 40CH 25/200/500mW switchable Video Transmitter   ( ca 28 EUR)

 

EWRF e7086TM3 5.8G 48CH

Diese EWRF VTX ist der absolute Star unter den chinesischen Budget-VTXen. Sie läuft ebenfalls mit Lipo-Strom, kann die Kamera mit 5v versorgen und hat eine wählbare Leistung von 25mw bis 600mw. Sie schaltet die Kanäle „clean“ um ohne das ganze Band zu stören und hat das ImmersionRC Tramp-Telemetry Protokoll implementiert womit sie sich ebenfalls fernsteuern lässt von Betaflight/Kiss oder Raceflight – und das ohne Störgeräusche auf dem Audio Kanal.

Hier bekommt ihr den Transmitter:

EWRF e7086TM3 5.8G 48CH (unglaubliche 14$)

Ihr seht – mittlerweile gibt es tolle Alternativen zu den Markenplatzhirsche die nebenbei auch den Geldbeutel schonen. Das heisst natürlich nicht das ihr auf einem der nächsten offiziellen Race-Events mit einem dieser China-Kracher besonders willkommen seit. Ich hoffe jedoch sehr das sich das demnächst ändert.

TBS Crossfire und KISS FC 1.3

Mein Crossfire Micro TX / RX Paket ist die Tage angekommen. Die Einrichtung ist zwar recht einfach, für Benutzer der Kiss Flightcontroller jedoch noch nicht so gut dokumentiert  (Die benötigte Firmware 1.3 befindet sich aktuell noch im Beta-Status).

Deswegen beschreibe ich die Schritte hier kurz, da mich viele auch schon per PN gefragt haben.

KissFC Update auf 1.3RC25

Zuerst müsst ihr euren KissFC auf die Version 1.3RC25 updaten. Das Downloadpaket findet ihr hier:

Kiss FC/CC 1.3RC25 Download

Flasht das bitte wie gewohnt auf euren KissFC. Danach benötigt ihr die neue GUI um drauf zuzugreifen:

KISS GUI v1.16.14 Download

Ich empfehle euch die Stand-alone Version der GUI für euer jeweiliges Betriebssystem zu nehmen.

Bitte spielt kein Backup einer alten Konfiguration ein, es hat sich viel geändert und das wird nicht funktionieren. Ihr könnt im Konfigurator schon mal „TBS CRSF“ als RC Protokoll auswählen.

Crossfire einbauen

Jetzt ist es an der Zeit den Crossfire Micro Receiver einzubauen und zu verkabeln. Dabei hilft dieses Diagram:

Protipp: Wer vorher einen FrSky XSR dran hatte, dass Kabel passt auch in den Crossfire. Ihr müsst natürlich die Belegung entsprechend ändern.

Die Antennen werden am Besten als „L“ verlegt – dabei lasst ihr den schwarzen Teil am Ende gerade nach hinten aus dem Quad rausschauen und den transparenten Teil nach oben aufgerichtet. Die bewährte Methode mit Kabelbindern und Schrumpfschlauch geht hier auch.

Taranis vorbereiten

Damit das alles funktioniert muss eure Taranis auf OpenTX 2.2.0 laufen und den dazugehörigen SD-Karteninhalt haben.

OpenTX 2.2.0 Download

Wichtig ist auch, dass ihr beim flashen der Taranis den Support für LUA Scripte aktiviert.

Ist das erledigt, könnt ihr den Crossfire Micro TX hinten in den JR-Modulschacht stecken. Ihr müsst nun auf der ersten Seite der Modellkonfiguration „Internal RF“ deaktivieren und External RF auf „CRSF“ stellen.

Jetzt könnt ihr in das Crossfire Menü der Taranis gehen. Bei der X9 geht das, in dem man im Standbyscreen lange auf Menü drückt, einmal auf Page dann den CROSSFIRE Ordner öffnet und bei dem crossfire.lua Script lange die Enter Taste drückt und dann auf Ausführen geht.

Es wird dann das Crossfire Micro TX angezeigt. Da könnt ihr reingehen und den Bindemodus aktivieren. Jetzt auf dem Empfänger den Knopf drücken und ihr habt die beiden Komponenten miteinander verbunden.

Wenn ihr jetzt das Script neu startet bietet es euch auch die Möglichkeit die Crossfire Micro RX zu konfigurieren. Da müssen wir einmal rein.

Wichtig ist hier das Output 1 auf CRSF TX steht und Output 2 auf CRSF RX. Wenn ihr jetzt abspeichert könnt ihr euren Quad schon per Crossfire steuern!

Telemetrie

Telemetrie funktioniert auch schon, allerdings müsst ihr alle Sensoren löschen und neu erkennen lassen auf der Taranis. Vorsicht: Die Sensoren heissen jetzt anders, ihr müsst also eventuell Eure logischen Schalter und Telemetrie Bildschirme anpassen.

Wollt ihr PIDs, Rates und Filter von der Taranis aus einstellen müsst ihr auch unbedingt das Kiss LUA Skript aktualisieren.Es wird mindestens Version 0.8 benötigt, das findet ihr hier:

Kiss LUA Script Download page

Bitte die Skripte inklusive dem KISS Unterordner auf die Taranis kopieren und in der Konfiguration der Telemetriebildschirme „KissCF“ auf eine Seite legen. Ab dann könnt ihr aus den Telemetriebildschirmen heraus den FC einstellen.

Die Antenne des Crossfire Moduls gehört übrigens so ausgerichtet an der Taranis:

Wenn ihr alle Schritte befolgt habt, habt ihr einen sehr leistungsfähigen und einfach zu benutzenden RC Link für Euren Quad! Viel Spass beim Fliegen.

Troubleshooting

Das Lua Script läuft nicht!

Prüfe bitte ob du wirklich die aktuelle Version nutzt (0.8) und ob du den Kiss Ordner auch mit aus die Taranis kopiert hast. Du musst auch den richtigen Skriptnamen als Telemetriebildschirm setzten (KissCF). Zur Sicherheit evtl. neu setzten.

Mein Crossfire TX steht auf EU – wie kriege ich es zurück?

Bei einigen Lesern stand das Modul auf EU oder sie haben es auf EU gesetzt und jetzt soll es wieder auf Open gesetzt werden. Dazu bitte wie folgt vorgehen:

  1. Power auf 25mw einstellen im Skript
  2. Dann die Region auf Open stellen
  3. Skript verlassen und speichern
  4. Dann wieder reingehen und Power auf 100mw stellen.
  5. Rausgehen und Speichern.

So bleibt das TX Modul wieder dauerhaft auf Open und 100mw.

 

Die 3 beliebtesten FPV-Wings

In Zukunft möchte ich den Fokus der Seite hier gerne auch um Wings und Wing-Teile erweitern. Ich habe mir deswegen mal die Mühe gemacht rauszusuchen welches eigentlich die 3 beliebtesten Modelle sind. Ich habe dazu einfach auf Youtube geschaut wo es viele Videos drüber gibt, wo es auf Facebook eine grosse Community gibt und natürlich auch welchen Verkaufsrang die Modell auf den entsprechenden Seiten haben. Hier nun die Top 3:

Sonicmodell AR Wing

Dieser FPV Wing mit 900mm ist einer der aktuellsten und neusten FPV Wings aus Asien. Wie alle Kontrahenten kommt er bei der Montage ohne Kleben aus. Die Wings werden einfach an den Body gesteckt und verschraubt. Die Canopy und HD-Cam Abdeckung werden von starken Magneten gehalten und es sind 3 verschiedene HD-Cam Nasen dabei – für alle gängigen Kameras.

Die PNP Version kommt mit 2204 Motor und einem 6″ Prop. Er ist so ausgelegt für 2200mah 3S Lipos und kommt damit etwa auf 80 km/h.

Ihr bekommt den AR Wing hier:

Sonicmodell AR Wing 900mm Wingspan EPP PNP (ca 80 EUR)

 

Reptile S800 V2 SKY

Der Reptile S800 V2 ist der Nachfolger des sehr beliebten S800. Gegenüber dem Vorgänger wurde hier der Body nochmal erheblich verstärkt und die Elektronik komplett überarbeitet. Wir haben hier eine Spannweite von 820mm und der Wing kommt mit einem 2205er Motor der eine 6″ Prop dreht. Empfohlen wird ein 1800mah 3S Lipo.

Das besondere am S800 V2 ist das er schon mit einem Flightcontroller mit Gyro-Stabilisierung verfügt. Das ist zwar sehr rudimentär aber für Anfänger brauchbar.

Ihr bekommt den S800 v2 hier:

Reptile S800 V2 SKY SHADOW 820mm (ca 80mEUR)

TechOne FPV Wing 900

Der TechOne FPV Wing ist der teuerste im Feld, bietet dafür aber auch eine ganze Menge. Er besteht aus einem Carbon-Mittelteil in dem alle Komponenten verbaut werden – wie ein Miniquad. Die Flügel werden dann mit einem Steckmechanismus nur noch draussen dran gesteckt. Er ist auch der einzige Wing der beim Antrieb auf Markenkomponenten setzt und mit einem T-Motor ESC und T-Motor F80 Motor kommt. Am F80 dreht ein Dreiblatt 5″ Prob und TechOne empfiehlt einen 4S Lipo mit 1500mah.

Damit dürfte er definitiv der schnellste aller drei Wings sein.

Ihr bekommt den TechOne hier:

TechOne FPV Wing 900 900mm Wingspan (etwa 120 EUR)

Fazit: Wir haben hier 3 sehr interessante Optionen, jede hat ein attraktives Bundle zu einem fairen Preis. Ich werde mir den AR Wing in Zukunft mal genauer ansehen und dann hier darüber berichten.

Racerstar StarF3S 30A AIO mit ESCs und OSD

Ich habe zwar schon ein Video gemacht, dennoch denke ich hat der neue RacerStar All-in-One auch hier seinen eigenen Eintrag verdient. Warum? Er ist einfach das perfekte Stück FPV-Racer Elektronik. Er bringt in einem kleinen Format – nicht größer als ein normaler FC – alles mit was man auf einem Racer braucht. Ich finde das absolut revolutionär, aktuell gibt es wenig vergleichbares auf dem Markt. Alle anderen Betaflight AIO’s sind deutlich größer, schwerer, teurer. Was hat der RacerStar StarF3S alles an Board?

  • F3 Flightcontroller mit MPU6000 über SPI angebunden.
  • 4 x 30A BLHeli_S ESCS (35A Peak)
  • 1A starkes 5v BEC
  • Current Sensor
  • Betaflight kompatibles OSD
  • 3 zusätzliche UARTS (Einer davon wird vom seriellen Receiver belegt).

Zum Verbauen reicht es also die 4 Motoren anzuschliessen, die FPV Kamera, den Videosender und den RC Receiver eurer Wahl. Betaflight läuft fantastisch auf dem Board – im Zusammenspiel mit den ESCs ist DSHOT 600 möglich. Ich bin schon von der Flugperformance mit Stock-PIDs mehr als begeistert.

Wegen dem Preis, der einfachen Handhabung und der tollen Performance wird dieses AIO Board in Zukunft auch Grundlage der Komponentenlisten hier werden.

Zu beziehen gibts das Board hier bei Banggood (etwa 50 EUR).

FrSky R9 & R9M 900MHz Longrange System

Schau an, FrSky bringt ein eigenes Longrange System im 900Mhz Bereich. 900Mhz ist auch das Band in dem das TBS Crossfire operiert – ein bisher gern genommenes Longrange System das wirklich zuverlässig extreme Reichweiten zur Verfügung stellt.

Für absolute Zuverlässigkeit stand FrSky auch im 2,4 Ghz Bereich schon immer. Daher können wir gespannt sein was das Protokoll im 900 Mhz Band bietet. Besonders angenehm fällt schonmal das kleine Modul auf. Der Empfänger ist ein Fullsize Diversity Empfänger mit S-Port und voller Telemetrie Unterstützung (In Europa soll vorerst keine Telemetrie möglich sein!)

Vorher stand hier das FrSky damit das einzige Longrange System hat welches Telemetriefähig ist. Das stimmt so nicht mehr, denn Crossfire kann nun auch FrSky Telemetrie zurück bis in die Funke schicken und unterstützt auch die die LUA Scripts auf der Taranis um direkt PIDs einzustellen etc.. (Link).

Bleibt zu hoffen das FrSky noch einen Mini-Receiver vorstellt. Zur Zeit finden sich viele aktuelle Infos bei fpvlab.

Ihr könnt das System hier bei Banggood vorbestellen:

FrSky R9 900MHz 16CH Long Range Receiver & R9M Module 

YouTube Kanal

Ein kurzer Hinweis in eigener Sache: In der Vergangenheit habe ich jedesmal einen Blogbeitrag erstellt wenn ich bei YouTube ein Video gepostet habe. Das werde ich in der Zukunft nicht mehr jedesmal machen, also um nichts zu verpassen: Abonniert bitte den YouTube Kanal. Ihr könnt bei YouTube auch die kleine Glocke anklicken, dann bekommt ihr jedesmal eine Benachrichtigung von YouTube wenn ich da ein neues Video poste.